Bergans of Norway
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Geschichte

Bergans of Norway ist ein führender Anbieter von Outdoor-Ausrüstung und technischer Kleidung. Neben einem breiten Sortiment an Kleidung für Outdoor-Enthusiasten, Jäger und Expeditionsteams bieten wir auch lifestyle-betonte Freizeitkleidung, Zelte, Isomatten, Schlafsäcke, Rucksäcke und Ally Faltkanadier an. Schon seit unserer Firmengründung werden unsere Produkte auf kleinen und großen Expeditionen in der ganzen Welt eingesetzt. Nicht zuletzt deshalb kann Bergans auf eine ereignisreiche Firmengeschichte zurückblicken. Kommen Sie mit auf eine faszinierende Reise in die Vergangenheit!

DER GLITTERTIND RUCKSACK

2012

Eine bessere Markteinführung für unseren neuen Glittertind-Rucksack hätten wir uns nicht wünschen können: Für sein innovatives SPINE-Tragesystem erhielt er die renommierte Branchenauszeichnung OutDoor Industry Award. Sobald er im Frühling 2013 in die Geschäfte kommt, können Outdoor-Fans und Rucksacktouristen von der marktweit besten Bewegungsfreiheit profitieren.

BERGANS MERINOWOLLE

2012

Bergans Produkte aus Merinowolle sind nicht nur 100% natürlich, sondern auch extrem vielseitig. In vier verschiedenen Qualitäten erhältlich, sind sie ganzjährig einsetzbar. Wollfasern bieten einen ausgezeichneten Temperaturausgleich und hervorragende isolierende Eigenschaften: Sie wärmen bei Kälte und kühlen bei Hitze. Des Weiteren behält Merinowolle ihre wärmeisolierenden Eigenschaften auch bei Nässe und ist von Natur aus geruchshemmend. Jedes Kleidungsstück wird in einem schönen Packbeutel aus recycelbarem Tyvek® geliefert.

CECILIE SKOG UND RUNE GJELDNES

2011, Nordpol – The first summer

2011 steckten sich die Abenteurer und Team Bergans Mitglieder Cecilie Skog und Rune Gjeldnes ein ehrgeiziges Ziel: Sie wollten den Nordpol im Sommer mit dem Kanadier erreichen. Dort angekommen, sollten sie von einem Eisbrecher abgeholt werden. Aber die Norweger kamen langsamer als geplant voran und mussten den Trip abbrechen, als klar wurde, dass sie den Treffpunkt mit dem Eisbrecher nicht rechtzeitig erreichen würden. Auch wenn das Endziel nicht erfüllt wurde, muss die außerordentliche Leistung der beiden dennoch als Erfolg angesehen werden.

CECILIE SKOG UND RYAN WATERS

2010, Antarktis-Durchquerung

2010 gelang es den Team Bergans Mitgliedern Cecilie Skog und Ryan Waters als Ersten, die Antarktis nur mit der eigenen Muskelkraft zu durchqueren. Die Expedition startete am 13. November 2009, und nach 49 Tagen Richtung Süden erreichten Cecilie und Ryan an Silvester den Südpol. Danach ging es gen Norden weiter, bis die beiden Extremsportler ca. 1800 km zurückgelegt hatten. Noch nie hatte ein Expeditionsteam die Antarktis ohne die Zuhilfenahme von Wind- und Skisegel und anderer Unterstützung durchquert.

DAS UMWELTSIEGEL MILJØFYRTÅRN

2010, Bergans erhält das Umweltsiegel Miljøfyrtårn

Wir sind stolz darauf, die Auflagen des norwegischen Umweltsiegels „Miljøfyrtårn“ (Umweltleuchtturm) zu erfüllen. „Miljøfyrtårn“ stellt durch konkrete, messbare Ziele exakt definierte Anforderungen an die Umweltarbeit eines Unternehmens. Als Miljøfyrtårn-Unternehmen erfüllen wir strenge Kriterien in den Bereichen Arbeitsbedingungen, Energieverbrauch, Einkauf, Materialverbrauch, Abfallentsorgung, Transport und Klimabilanz.

Das von einer öffentlichen Prüfstelle verliehene Siegel ist drei Jahre lang gültig und wird vom norwegischen Umweltministerium gefördert und empfohlen. Uns auf den Lorbeeren dieses Siegels auszuruhen, liegt uns nicht. Wir werden auch weiterhin durch kontinuierliche Verbesserungen im Umweltschutz zu einem erhöhten Umweltbewusstsein unserer Branche beitragen.

AUSZEICHNUNG FÜR GUTES DESIGN

2009

2009 erhielt unser Zelt Wiglo vom norwegischen Designrat die Auszeichnung „Merket for god design“ (Auszeichnung für gutes Design).

ETHISCH KORREKTER HANDEL

2009

Seit 2009 ist Bergans Mitglied der Initiative für ethisch korrekten Handel (IEH).

K2

Rolf Bae, Cecilie Skog, Lars Nessa und Øystein Stangeland

Das Team Bergans Mitglied Cecilie Skog erreichte am 1. August 2009 den Gipfel des K2 – ohne ihren Mann Rolf Bae, der aufgrund von Erschöpfung und Höhenkrankheit umkehren musste. Er wartete auf seine Frau, um gemeinsam mit ihr zum Basiscamp abzusteigen. Doch dort kam er nie an: Er wurde unterwegs von einer Eislawine erfasst und getötet. Rolf Bae war ein geschätztes Mitglied im Team Bergans, das von uns allen schmerzlich vermisst wird.

DIE TRANGO TOWER EXPEDITION

2008, Rolf Bae, Stein Ivar Gravdal, Bjarte Bøe und Sigurd Felde

2008 erreichten Rolf Bae, Stein Ivar Gravdal, Bjarte Bø und Sigurd Felde nach 27 Tagen den Gipfel des Great Trango Tower (6286 m). Den Abstieg bewältigte die Seilschaft in nur 30 Stunden. Es war die Zweitbesteigung des Bergs über diese Route.

RUNE GJELDNES

2006 , Antarktis – The Longest March

Im Februar 2006 führte das Team Bergans Mitglied Rune Gjeldnes den 3 Monate dauernden „Longest March“ durch, eine 4800 km lange Solotour am Südpol. Somit hat er die Antarktis als Erster alleine und ohne Unterstützung durchquert. Die vom Königin-Maud-Land ausgehende Expedition, die über den Südpol führte und an der Terra Nova Bay endete, erfüllte auch einen wissenschaftlichen Zweck: Zur Untersuchung des menschlichen Immunsystems unter extremen Bedingungen nahm sich Gjeldnes regelmäßig Blut ab. Mit diesem Trip absolvierte Gjeldnes die bislang längste Skitour ohne Unterstützung und auch die längste Skitour überhaupt.

MOUNT EVEREST

2006,, Tormod Granheim og Thomas Olsson

Das Team Bergans Mitglied Tormod Granheim, sein schwedischer Kletterkollege Tomas Olsson und der Fotograf Fredrik Schenholm bestiegen im Frühling 2006 den Mount Everest von der tibetischen Seite. In nur 24 Stunden erreichte Granheim den 8850 m hohen Gipfel von dem auf 6400 m liegenden Advanced Base Camp aus. Unterwegs traf er auf Olsson, der für die gleiche Tour zwei Tage gebraucht hatte. Zum Vergleich: Die meisten Bergsteiger, die die so genannte Mallory-Route begehen, brauchen hierfür fünf Tage. Auf dem Rückweg fuhren die beiden auf Skiern die Nordwand am Norton-Couloir hinab – eine fast 3 km lange Steilschlucht mit einer Neigung von 55 Grad. Dort brach Olsson ein Ski, was die ohnehin schwierige Aufgabe noch schwieriger machte.

Als die beiden sich daraufhin an einem steilen Fels im Norton-Couloir abseilten, löste sich ein Kletterhaken und Olsson stürzte fast 1700 m in die Tiefe. Granheim musste den Abstieg nach North Col alleine bewältigen. Unten angekommen, organisierte das Team den ersten Hubschraubereinsatz auf der tibetischen Seite des Mount Everest, um den Leichnam des verunglückten Olsson zu bergen.

SÜDPOL UND MOUNT VINSON

2005-2006, Rolf Bae, Cecilie Skog und Per Henry Borch

Ende 2005 erreichten Cecilie Skog, Rolf Bae und Per-Henry Borch den Südpol. Sie hatten in 36 Tagen 900 km zurückgelegt, aber für Cecilie war das nur die Aufwärmung. Ihr eigentliches Ziel: Die Besteigung des Mount Vinson (4897 m), dem höchsten Berg der Antarktis (einer der Seven-Summits-Gipfel). Sie erklomm den Gipfel auf dem Rückweg vom Südpol am 9. Januar 2006.

71° NORD

2001

„Das schönste Abenteuer des Jahres“ – so der Slogan der norwegischen Fernsehserie 71° Nord, bei der die Teilnehmer Höchstleistungen in der ungezähmten Natur Norwegens vollbringen.

Die strapaziöse Tour von Südnorwegen zum Nordkap stellt nicht nur die Menschen, sondern auch ihre Ausrüstung auf eine harte Probe. Jede Staffel dieser Realityshow besteht aus einer neuen, spannenden Expedition, und für Bergans ist es nur natürlich, bei dieser Outdoor-Herausforderung dabei zu sein. Unsere Produkte werden schon immer bei Expeditionen getestet, daher wussten wir, dass sie auch diesen Belastungen standhalten würden. Seit 2001 unterstützen wir 71° Nord mit Kleidung, Rucksäcken, Zelten, Schlafsäcken und Kanadiern. Für jede Staffel entwickeln wir eine speziell auf die Fernsehsendung ausgerichtete Produktlinie, deren Artikel zu den hochwertigsten und beliebtesten unseres Sortiments gehören.

DERMIZAX ™ MEMBRAN

Markteinführung in Norwegen

2001 wurde die Dermizax™ Membran auf dem norwegischen Markt eingeführt.

Dermizax™ ist eine wasserdichte, winddichte und atmungsaktive Membran, die den Träger vor Wind und Wetter schützt und gleichzeitig ein Höchstmaß an Komfort bietet. Sie ist ein „hydrophiles“ Material mit beweglichen Molekülen – im Gegensatz zu den meisten anderen Membranen, die aus Mikroporen bestehen. Die hochfunktionellen Leistungsmerkmale und die hervorragende Strapazierfähigkeit bereiten Kleidung aus Dermizax™ einen natürlichen Platz im Premiumsegment des Markts.

NEUER STANDORT FÜR DIE GESCHÄFTSZENTRALE

1996

Die Geschäftszentrale wird nach Hokksund verlegt.

RUNE GJELDES UND TORRY LARSEN

1996-2000 ARTIC OCEAN EXPEDITION

Bei der 109 Tage langen Expedition „Arctic Ocean 2000“ legten Rune Gjeldnes und Torry Larsen 2100 km zurück. Sie sind somit die Ersten, die den Arktischen Ozean ohne fremde Unterstützung überquert haben.

GROSSBRAND IM WER

1986

Im Juni 1986 brannte Bergans’ Werk bis auf die Grundmauern ab.
Übrig blieben nur ein paar rußschwarze Betonpfeiler. Waren und Halbfabrikate mit einem Wert von 20 Millionen wurden zerstört. Und da auch alle Produktionsmuster dem Feuer zum Opfer gefallen waren, musste Bergans die eigenen Produkte aus den Sportgeschäften zurückkaufen, um anhand dieser neue Muster zu fertigen. Der Verlust des gesamten Warenlagers für die Saison 1986/1987 führte dazu, dass die Wettbewerber einen Großteil von Bergans Marktanteil erobern konnten.

Zudem zeigte sich, dass Bergans unterversichert war. Um aus der ausweglosen finanziellen Situation zu kommen und verlorene Marktanteile zurückzugewinnen, machte man sich an den Wiederaufbau der Anlage. Ein Jahr nach dem Brand wurde Norwegens modernste Textilfabrik in Betrieb genommen. Aufgrund der verlorenen Marktanteile und der zunehmenden Konkurrenz von internationalen Anbietern war es dennoch unmöglich, eine ausreichende Rentabilität zu erzielen, sodass das Werk in Nord-Odal 1990 geschlossen werden musste.

BERGANS ARBEITSKLEIDUNG

1978

Die Produktentwicklung bei Schnitten, Materialzusammensetzung und Tragekomfort führte dazu, dass sich Bergans in den siebziger Jahren auf den Markt für Arbeitskleidung wagte. Um die Bedürfnisse aller Branchen vom Bauwesen über die Produktionsindustrie bis hin zur Metallverarbeitung befriedigen zu können, fokussierte man auf den systematischer Aufbau durchdachter Strukturen.

ZELTFERTIGUNG

1973

1973 begann Bergans im Odalen-Werk auch Zelte zu fertigen. Während man anfänglich ausschließlich Pyramidenzelte herstellte, ging man später mehr und mehr zu ein- und zweiwandigen Tunnelzelten und selbsttragenden Zelten über. Die einwandigen Modelle wurden zunächst aus Gore-Tex und später aus Dermizax™ gefertigt. Dank innovativer Materialien wie beispielsweise mit Silikon-Elastomer beschichtetem Nylon-Ripstop lassen sich heute ultraleichte Expeditions- und Trekkingzelte produzieren.

BERGANS FISHOT

1973

Bergans hat im Laufe der Jahre zahlreiche innovative Produkte auf den Markt gebracht. Ein Beispiel hierfür ist der „Fishot“, ein völlig neuartiges Produkt für Angler! Der Angelhaken wird nicht mit der Rute ausgeworfen, sondern mit einer Art Schleuder ins Wasser befördert. Die Meinungen unter Anglern zur „Fischschleuder“ waren geteilt. Viele fanden, dass der sportliche Aspekt des Angelns durch die Methode verloren ging. Darüber hinaus bestand die Schleuder aus zu schwachem Kunststoff, der schnell kaputt ging.

BERGANS CASTLE

1971, Ein Berg in der Antarktis wird nach Ole F. Bergan benannt

Bergan Castle wurde als Dank für unseren Beitrag zur Polarforschung und zu Expeditionen in der Region nach unserem Firmengründer Ole F. Bergan benannt. Der 1590 m hohe, schlossförmige Nunatak (über die Oberfläche von Gletschern aufragender Berg) liegt in der Antarktis. Er erhielt seinen Namen 1971 vom UK-APC (Antarctic Place Name Committee).

ALLY FALTKANADIER

Produktneuheit

Die Faltkanadier-Produktion begann in den frühen 1970er Jahren und basierte auf einem Patent, das das Aufspannen eines Gerüsts in einem verstärkten Gewebe ohne den Einsatz von Werkzeugen ermöglichte. Die Kanadier hatten zunächst eine runde Bodenform, wurden dann aber birnenförmig gestaltet und in verschiedenen Modellen auf den Markt gebracht.

Manche Ausführungen haben eine große Wendigkeit und sind daher besonders gut für Fließgewässer geeignet, während andere sich durch ihre Richtungsstabilität und Schnelligkeit auszeichnen. Das Größenspektrum reicht von kleinen Solobooten bis hin zu geräumigen Großkanadiern mit Platz für bis zu vier Personen. Die Kanadier werden auf Expeditionen in der ganzen Welt eingesetzt, und die meisten großen Flüsse in Kanada und Alaska sind bereits mit Ally Booten erpaddelt worden.

BRAND

1968, Brand im Odalen-Werk

1968 richtete ein Brand in Bergans Werk große Schäden an.

BERGANS´ „EXTREMANORAK“

Neue Maßstäbe

Ostern 1967 ging in Norwegen als Unglückswoche in die Geschichte des Bergsports ein. Im Laufe weniger Tage kamen im norwegischen Gebirge 36 Menschen ums Leben. Fachleute führten die Unfälle auf mangelhafte Ausrüstung zurück. Tatsache war aber vielmehr, dass das Wetter viele Bergsportler auf eine zum Teil zu harte Probe gestellt hatte. Der Himmel war klar und die Temperaturen niedrig, als starke Winde zu einer unerwarteten Verschlechterung der Sichtverhältnisse führten. Unter diesen extremen Witterungsbedingungen verloren viele die Orientierung und erfroren. In jener Osterwoche testete Bergans einen neuen Anorak, der später als „Extremanorak“ in die Firmengeschichte einging.

1971 wandte sich der Abenteurer Tor Larsen an Bergans, um Ausrüstung für seine Polarexpedition auf die Inselgruppe König-Karl-Land im Svalbard-Archipel zu erhalten. Er brauchte ein Iglo-Zelt und Nansen Anoraks. Nach zähen Verhandlungen zog er mit einem Iglu-Zelt, zwei Nansen Anoraks und zudem zwei Bergans Anoraks los, die auf dem Ostern 1967 getesteten Modell basierten. Vom Trip zurückgekommen, konnte er berichten, dass sich das Expeditionsteam regelrecht um die Bergans Anoraks geschlagen hatte. So erhielt Bergans die endgültige Bestätigung dafür, dass das Produkt allerhöchsten Ansprüchen standhielt. Der Rest ist Geschichte. Bergans’ Extremanorak setzte den Standard als erster Anorak, der den strengen Anforderungen der Bergausrüstungskommission genügte, die in Norwegen nach der unheilsamen Osterwoche 1967 ernannt worden war.

WERKSNEUBAU

1967, Odalen

Mit Mitteln aus dem Fond für ländliche Entwicklung und in Zusammenarbeit mit der örtlichen Gemeinde wurde der Bau eines Bergans-Werks in Nord-Odal beschlossen. Bergans zog aus den Büros in der Øvre Slottsgate 5 in Oslo aus.

SCHLAFSÄCKE

Bergans

Schon seit 1960 fertigt Bergans Schlafsäcke. Anfänglich bestanden sie aus dem Füllmaterial Elaston und einem Baumwollbezug. Es wurden Steppschlafsäcke für Camper und Luftmatratzen produziert. Mit der Zeit stieg die Nachfrage nach leichteren, kompakteren Modellen.

Bergan ging daher zu Nylonschlafsäcken mit Daunenfüllung über. Nach der Jahrtausendwende machten es neue Technologien möglich, alle Nähte wasserdicht zu verschweißen. Heute gibt es synthetische Materialien, die leichter, wärmer und schnelltrocknender sind als die klassische Daunenfüllung, was zur Herstellung zahlreicher Spezialmodelle für praktisch alle Anforderungen geführt hat.

SIR EDMUND HILLARY

1953, MOUNT EVEREST

Edmund Hillary und dem nepalesischen Sherpa Tenzing Norgay gelang 1953 die Erstbesteigung des Mount Everest als Mitglied einer von John Hunt geleiteten britischen Expedition. Siehe Zeitleiste für die Besteigung des Mount Everest. Vom Times Magazine wurde Hillary als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts geehrt.

BIRKEBEINER

1945

Der norwegische Maler Knud Bergslien (1827–1908) schuf im Jahre 1827 das berühmte Gemälde „Die Birkebeiner“, das zeigt, wie Kronprinz Håkon Håkonsson im Jahr 1206 in Sicherheit gebracht wird.

1945 erhielten seine Erben 5000 Kronen für die Nutzungsrechte an dem Motiv. Die Bezeichnung „Birkebeiner“ wurde von Bergans als Markenzeichen eingetragen. Das 50 Jahre lang als Markenzeichen verwendete Gemälde kommt heute in stilisierter Form als Logo zum Einsatz.

KINDERTRAGEN

1935

In der Mitte der 1930er Jahre wurde eine Kindertrage entwickelt, in der das Kind in einer Art Stuhl auf dem Rücken transportiert wurde, der wie das traditionelle Bergans Rucksackgestell geformt war. Da das Kind mit den Beinen nach vorne saß, lag der Schwerpunkt weit vom Rücken des Trägers entfernt. Um den Schwerpunkt näher zum Träger zu verlagern, begann man in den 1950er Jahren, das Kind entgegen der Laufrichtung zu tragen. Erst in den 1970er Jahren entwickelte man Kindertragen mit „Sattelsitz“.

Das 1973 auf den Markt gebrachte Modell stieß auf viel positive Resonanz. Da das Kind nach vorne schaut, haben Träger und Kind nun guten Kontakt. Outdoor-Touren mit Kindern bekamen durch diese Neuerung eine ganz neue Dimension.

BERG- UND FAHRTENMESSER

1931

1931 begann Bergans, Waldmesser mit Lederscheide zu fertigen. Später brachte man u.a. auch das beliebte Modell Sliring auf den Markt. Die hervorstehende Spitze am Schaft eignete sich gut zum Reinigen/Abschaben der Skikanten. Die dünne Klinge aus rostfreiem Stahl unterschied das Messer von anderen Schnitz- und Fahrtenmessern.

Im Laufe der Jahre entwickelten wir Messer der verschiedensten Größen und Formen – von handlichen Fahrtenmessern bis hin zu großen Jagdmessern. Der Klingenstahl kam ursprünglich aus der norwegischen Waffenfabrik Kongsberg, später aber auch aus den schwedischen Zentren der Messerindustrie Mora und Eskilstuna. Bergans hat bis heute mehr als 300 Messermodelle produziert.

SKIBINDUNGEN AUS LEDER

1930

Bergans’ Mikrospanner kam in den 1930er Jahren auf den Markt und war damals der beste Spanner für Skisprung-, Slalom- und Abfahrtslauf-Bindungen. Er wurde von der Nachkriegszeit bis in die 1970er Jahre verwendet.

RICHARD E. BYRD

1928-1930, Südpol

Mit zwei Schiffen und drei Flugzeugen startete Byrd im Jahr 1928 seine erste Expedition in die Antarktis. Vom Basiscamp in der Bucht der Wale ausgehend unternahm man wissenschaftliche Expeditionen mit Hundeschlitten, Schneemobil und Flugzeug. Nach dem ersten Winter im Basiscamp fand der berühmten Flug zum Südpol und zurück statt. Innerhalb von 18 Stunden und 41 Minuten gelang es Byrd, den geographischen Südpol auf dem Luftweg zu erreichen und wieder ins Camp zurückzukehren. Da das Team Schwierigkeiten hatte, die notwendige Flughöhe für das antarktische Plateau zu erreichen, mussten unterwegs leere Benzintonnen und der gesamte Reserveproviant abgeworfen werden. Mit diesem Flug ging Byrd in die Geschichte ein. Nach einem weiteren Sommer in der Antarktis kehrte das Expeditionsteam am 18. Juni 1930 nach Hause zurück.

ROALD AMUNDSEN ÜBERFLIEGT DEN NORDPOL MIT DEM LUFTSCHIFF

1926

1926 erreichte Amundsen den Nordpol mit dem Luftschiff „Norge“. Zur 16-köpfigen Besatzung gehörten unter anderem Lincoln Ellsworth (Navigateur), Jakob Bjerknes (Meteorologe) und Oskar Omdal (Mechaniker).

GENERAL CHARLES G. BRUCE

1922-1924, Erste Expedition zum Mount Everest

Die britische Mount-Everest-Expedition im Jahr 1922 war die erste Seilschaft, die die Besteigung des Mount Everest anvisierte und dazu Sauerstoff-Flaschen einsetzte. Ausgangspunkt war die tibetische Nordseite des Bergs, da westliche Ausländer keinen Zugang zur nepalesischen Südseite hatten. Dank seiner fundierten Erfahrungen von Expeditionen im Himalaya wurde Bruce zum Leiter der zweiten britischen Expedition 1922 ernannt.

Als geschickter Vermittler zwischen Europäern und Sherpas legte er großen Wert darauf, den Einheimischen die notwendige Klettertechnik zu vermitteln und ein gut funktionierendes Team aus Trägern und Bergsteigern zu bilden. Da er die Sherpas mit großem Respekt behandelte, war er bei den Einheimischen sehr geschätzt.

Bei der Expedition 1922 stellte er eine Gruppe von einheimischen Trägern zusammen, die im Laufe der Zeit ein starkes Gemeinschaftsgefühl entwickelten. Einer Elite-Gruppe unter ihnen gab er den Namen „Tiger“.

ERNEST HENRY SHACKLETON

1914-1917, Die Endurance-Expedition

Nachdem sein Rivale Roald Amundsen 1911 den Südpol erobert hatte, verlagerte der Brite Shackleton sein Augenmerk auf die seiner Meinung nach letzte verbliebene Herausforderung der Antarktisforschung: Die Durchquerung des antarktischen Kontinents von Küste zur Küste über den geographischen Südpol hinweg. Doch auch mit dieser Forschungsreise, die als Endurance-Expedition (1914–1917) bekannt wurde, scheiterte er. Das Expeditionsschiff Endurance sank im Meer, nachdem es vom Packeis zerdrückt worden war. Durch eine abenteuerliche Rettungsaktion, für die Shackleton weitaus bekannter ist als für seine wissenschaftlichen Beiträge zur Antarktisforschung, konnte er alle Expeditionsteilnehmer vor dem sicheren Tod bewahren.

DIE NORWEGISCHEN STREITKRÄFTE

1913

1913 begannen die norwegischen Streitkräfte, Rucksäcke von Bergans zu verwenden.

ROBERT F. SCOTT

1911, DER WETTLAUF ZUM SÜDPOL

1911 erreichten Robert Falcon Scott und sein Team den Südpol. Ausgerüstet waren sie mit Rucksäcken von Bergans.

ROALD AMUNDSEN

1911, DER WETTLAUF ZUM SÜDPOL

1911 erreichten Roald Amundsen und seine Begleiter den geographischen Südpol (90° 0′ S). Ausgerüstet waren sie mit Rucksäcken von Bergans.

Amundsen kam seinem britischen Rivalen Scott um 33–34 Tage zuvor, und sein Camp am Pol erhielt den Namen Polheim. Das Polarplateau benannte Amundsen nach König Håkon VII. von Norwegen. Für den Fall, dass ihm auf dem Rückweg etwas zustoßen würde, hinterließ Amundsen ein kleines Zelt und einen Brief, in dem er seine Expedition dokumentierte. Am 25. Januar 1912 erreichte die Expeditionsmannschaft mit 11 Hunden das Basislager Framheim. Bekannt gegeben wurde Amundsens Leistung am 7. März 1912, als er mit seinem Schiff in den Hafen von Hobart in Australien einfuhr.

Der Erfolg von Amundsens Expedition beruhte auf sorgfältiger Vorbereitung, guter Ausrüstung, geeigneter Kleidung, einer einfachen Zielsetzung mit Fokussierung auf das Wesentliche (man nahm keine Landmessungen vor und machte nur zwei Fotos), gutem Wissen über Hunde und deren Verhalten und einer guten Skitechnik. Daher konnten der Norweger und sein Team die Expedition ohne die Probleme durchführen, mit denen Scotts Mannschaft zu kämpfen hatte.

LEDERRUCKSACK

1910

1910 brachten wir den ersten Lederrucksack auf den Markt.

PATENT NR. 20547

1908-1909

Unsere Geschichte als innovativer Outdoor-Anbieter reicht bis ins Jahr 1908 zurück, als der Fahrradfabrikant, begeisterte Jäger und Naturliebhaber Ole F. Bergan ein bahnbrechendes Tragegestell für Rucksäcke erfand. Die Idee kam ihm auf einem Jagdausflug, auf dem er Jagdbeute und Ausrüstung mühsam auf dem Rücken tragen musste und mit schmerzenden Knochen und voller Wunden nach Hause zurückkam. Sein Tragegestell wurde 1909 patentiert. Aufgrund dieser genialen Erfindung gehört Bergans seit über 100 Jahren zu den führenden Rucksackherstellern der Outdoor-Branche.

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