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PFAS

Bergans arbeitet seit einiger Zeit aktiv daran, nachhaltige Alternativen zur Fluorchemie zu finden. Die Natur ist die Existenzgrundlage unseres Unternehmens und auch unser wichtigstes Gut, weshalb wir uns durch unseren Code of Conduct verpflichtet haben, umfassende Verantwortung für die sozialen und ökologischen Auswirkungen zu übernehmen, die wir und unsere Branche auf Umwelt und Gesellschaft haben.

Die Sport- und Outdoorbranche ist aus naheliegenden Gründen untrennbar mit Umwelt- und Gesundheitsfragen verbunden, sodass es für uns selbstverständlich ist, mit gutem Beispiel voranzugehen.

UNSERE ANTWORT: WIR WOLLEN EINE DAUERHAFT GUTE LÖSUNG

PFAS-haltige Chemikalien werden verwendet, um die Oberfläche von Textilien langanhaltend schmutz- und wasserabweisend zu machen. Diese Imprägnierung nennt man Durable Water Repellent Finish (DWR). Sie sorgt dafür, dass Wasser und Schmutz vom Stoff abperlen, statt in ihn einzudringen. Sie wird seit mehr als 30 Jahren in großem Umfang zur Imprägnierung von wasserdichten Textilien eingesetzt. Bergans arbeitet fortlaufend daran, eine Alternative zu PFAS-haltigen DWR-Imprägnierungen zu finden, die unsere hohen Anforderungen an langanhaltende Funktionalität erfüllen. Einer der wichtigen Aspekte bei dieser Frage ist das Wort „langanhaltend“.

Wir nennen alternative Verfahren nicht DWR, sondern WR, da PFAS-freie Imprägnierungen bisher nicht langanhaltend sind (das D in DWR steht für durable – langanhaltend).

Als vorübergehende Lösung beim Verzicht auf PFAS-Chemikalien mit erwiesenen schädlichen Eigenschaften (beispielsweise PFOA) verwenden wir seit 2014 eine Ausrüstung mit einer kürzeren Fluorkohlenstoffkette (C6 statt C8). Wir möchten jedoch betonen, dass es sich hier um eine Übergangslösung handelt. Ständig führen wir Tests durch, um eine geeignete Alternative zu finden. Unser Ziel ist es, spätestens 2020 eine PFAS-freie DWR-Imprägnierung anbieten zu können. Im Rahmen dieser Zielsetzung haben wir begonnen, PFAS-freie WR-Imprägnierungen bei etlichen Produkten zu verwenden:

  • Wasserdichte Textilien haben eine Membran. Wasser und Schmutz treffen zuerst auf dem Außenmaterial auf und können in dieses eindringen. Sobald das Außenmaterial durchnässt ist, fühlt es sich nass und klamm an.
    Zudem kann jetzt nur noch extrem wenig Körperfeuchtigkeit durch die Membran nach außen transportiert werden. Dank DWR mit C6-Funktion dauert es länger, bis sich die Kleidung klamm und kalt anfühlt. PFAS-freie Lösungen halten den Träger trocken, aber das Kleidungsstück wird nass und schwer und braucht lange zum Trocknen.
  • Softshell-Kleidungsstücke haben keine Membran, aber dank PFAS-freier WR-Imprägnierung sind sie wasserabweisend. Die wasserabweisenden Eigenschaften lassen nach einer gewissen Zeit nach, aber das Kleidungsstück lässt sich problemlos in der Waschmaschine nachimprägnieren. Der Nachteil ist, dass die Lebensdauer dieser Produkte unter Umständen kürzer ist und die Kunden häufiger neue Kleidung kaufen müssen.

Nachimprägnieren: Das beste Ergebnis ergibt sich bei Produkten ohne Membran (beispielsweise Softshell), die mit einer Einwaschimprägnierung nachimprägniert werden können. Beim Einwaschen der Imprägnierung kommen weniger Chemikalien zum Einsatz; die Methode ist zudem weniger arbeitsaufwändig. Beim Aufsprühen hängt das Ergebnis stark von der Oberfläche ab. Die Oberfläche muss die Imprägnierung absorbieren, damit diese die gewünschte Wirkung hat. Wenn sich ein Produkt nur schwer nachimprägnieren lässt, wird es vom Kunden als unpraktisch abgelehnt. Die Wahrscheinlichkeit ist dann groß, dass es vorzeitig ausrangiert wird, da seine Funktionalität nicht mehr gegeben ist, obwohl es eigentlich noch nicht verschlissen ist. Dies wiederum verschlechtert die Umweltbilanz des Kleidungsstücks.

Daher geben wir uns erst dann zufrieden, wenn wir eine DWR-Imprägnierung gefunden haben, die unseren wasserdichten Kleidungsstücken und nicht zuletzt unserer Skibekleidung langanhaltend die Funktionalität verleiht, die sie braucht. Wir bestehen auch darauf, dass die Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit der Imprägnierung klar nachweisbar ist.


DIES TUT BERGANS HEUTE:

  • Wir führen PFAS-freie WR-Imprägnierungen bei den Hard- und Softshell-Kleidungsstücken ein, bei denen diese unserer Meinung nach eine gute Funktionalität gewährleisten.
  • Alle in der Produktion verwendeten Chemikalien unterliegen strengen Kontrollen. Durch unsere bluesign®-Systempartnerschaft sorgen wir dafür, dass unsere Produkte die marktweit strengsten Chemikalienanforderungen erfüllen – Anforderungen, die häufig über den gesetzlich vorgeschriebenen Rahmen hinausgehen.
  • Wir verwenden keine Membrane, die PTFE enthalten.
  • Wir haben bei unseren DWR-Imprägnierungen frühzeitig (2014) Abstand von nachweislich schädlichen PFOA- und PFOS-Chemikalien genommen.
  • Wir testen neue DWR-Imprägnierungen mit größter Sorgfalt, um andere negative Folgen für die Umwelt auszuschließen.

ALLE PRODUKTE VON BERGANS SIND UNGEFÄHRLICH FÜR DEN BENUTZER

Gefahren für die Umwelt oder die Gesundheit treten erst auf, wenn/falls sich Substanzen im Laufe der Zeit in der Natur anreichern.

ALLE GESETZLICHEN ANFORDERUNGEN WERDEN ERFÜLLT

Norwegen stellt äußerst strenge Anforderungen hinsichtlich der Verwendung von Chemikalien in Kleidungsstücken. Sämtliche durchgeführten Tests – sowohl unsere eigenen als auch die anderer – bestätigen dass wir alle gesetzlichen Anforderungen erfüllen.

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