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So vermeidest du Lawinen

So vermeidest du Lawinen

Nur wer sich auskennt, ist auf Pisten wirklich sicher. Erfahre hier mehr über lawinengefährdete Gebiete von Bergführer Jostein Aasen von Norgesguidene, der Lawinenmelder für die staatliche Warnseite varsom.no ist. FOTO: Hans Kristian Krogh-Hanssen / Bergans

Wenn es keine Lawinen gibt, musst du dich auch nicht um Lawinenwarnungen und -probleme kümmern oder ständig die Lawinengefahr beachten. Solange du dich von Lawinengebieten fernhältst, bist du sicher. So einfach ist es – eigentlich.

Aber wer sich davon fernhalten möchte, muss sich natürlich ein bisschen mit Lawinengebieten auskennen. Woran erkennst du sie und wie kannst du erkennen, ob Lawinen auftreten können? Und was führt dazu, Lawinen auszulösen? Hier folgen ein paar hoffentlich verständliche Erklärungen.

Wie kommt es dazu, dass eine Lawine losbricht?
Damit sich eine Lawine löst, muss der Schnee zusätzlichem Gewicht oder Druck ausgesetzt werden. Dies kann durch Niederschlag, Schnee, der vom Wind auf einen Leehang geweht wird, oder eine Person, die über den Schnee geht, verursacht werden.

Bei den meisten Lawinenunglücken ist es das Opfer selbst, das die Lawine ausgelöst hat. Aber es gibt auch Fälle, in denen der Schnee einfach an Stabilität nachgelassen hat. Dies passiert normalerweise bei höheren Temperaturen. Wenn sich eine Lawine selbst auslöst, sagen wir, dass sie sich auf natürliche Weise lösen.

So erkennst du Lawinengebiete
Wir unterteilen Lawinengebiete in zwei Kategorien: Anrissgebiete und Auslaufgebiete. Anrissgebiete sind die Gebiete, in denen Lawinen beginnen. Damit eine Lawine ausgelöst werden kann, muss das Gebiet ausreichend steil sein. Bei Flachlawinen, also der Lawinenart, die die Lawinenunglücke von Skifahrern verursacht, muss das Gelände eine Neigung von 30° oder mehr aufweisen.

Die meisten Menschen empfinden eine Neigung von 30° als recht steil. Z.B. kann ein Skifahrer hier nicht gerade laufen, selbst wenn die Skier vollständig bedeckt sind. Du musst dich absolut nicht auf solch steiles Gebiete befinden, um gut Skifahren zu können. Zum Skilaufen ist ein derart steiles Gefälle auf jeden Fall nicht erforderlich. Und vergiss nicht, dass sich Lawinen auch an kleinen Hängen lösen können, solange sie steil genug sind.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Neigung abzuwägen. Du kannst ein Messgerät verwenden, das du am Skistock befestigst, einen Kompass mit Neigungsmesser oder diverse Apps für dein Smartphone. Der Nachteil ist, dass man viele dieser Messungen vor Ort machen muss, und wenn man dann am Stand über 30° misst, dann ist man schon im Lawinengelände.

Verwende die „Varsom Regobs“ App
Ein gutes Hilfsmittel sind Neigungskarten, wie du sie bspw. in der findest. Hier erkennst du deine Position, und dir wird durch die Farbgebung in der Karte deutlich angezeigt, welche Bereiche eine Neigung von mehr als 30° haben und damit lawinengefährdet sind. Die App eignet sich hervorragend dafür, Touren zu planen und sich unterwegs zu orientieren.

Das sind Auslaufgebiete
Zurück zu den lawinengefährdeten Bereichen. Wenn du die Ausrissgebiete vermeidest, ist also schon viel gewonnen. Aber auch in flacherem Gelände besteht unter Umständen Gefahr durch Lawinenabgänge. Denn Lawinen können unter bestimmten Bedingungen aus größerer Entfernung ausgelöst werden. Dies wird Fernauslösung genannt.

Wenn varsom.no den Lawinenstatus „dauerhafte schwache Schicht“ meldet, ist oftmals eine Fernauslösung möglich. Im schlimmsten Fall stehst du gerade unterhalb eines Steilhanges und löst über dir eine Lawine aus. Mitunter werden jedoch auch natürlich entstehende Lawinen gemeldet. In diesem Fall lösen sie sich ohne menschliches Zutun. Auch an diesen Tagen sollte man sich von den Ausrissgebieten fernhalten.

Es ist meist kaum möglich, zu entscheiden, wie weit eine Lawine ausläuft. In der Varsom Regob App sind dennoch auch Karten zu Auslaufgebieten vorhanden. Doch anders als die Neigungskarten, die durch Messungen des Geländes entstanden sind, sind die Karten der Auslaufgebiete anhand von Kalkulationen entstanden und deshalb weniger genau. Dennoch bieten sie allen, die sich durch die Berge bewegen, eine gute Unterstützung.

Impressum

  • Bergans Outdoor GmbH
  • Nordportbogen 1
  • D-22848 Norderstedt
  • Vertretungsberechtigte Geschäftsführerin: Verena Stüwe
  • Telefon: +49 (0) 40 30 98 561-0
  • Telefax: +49 (0) 40 30 98 561-99
  • service@bergans.de
  • Das Unternehmen ist registriert am Amtsgericht Kiel, Deutschland
  • Registernummer: HRB 9468
  • Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 257540538
  • Datenschutzbeauftragte: Waterside DS GmbH
  • Kontakt Waterside DS GmbH: Frau Lovens
  • E-Mail: lovens@waterside-ds.de

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